Gleichzeitig misst es den Bauchumfang mittels acht Infrarot- sensoren. Die Messung erfolgt bequem im Liegen mit einem „Elektronenband“, welches auf dem Bauchnabel gelegt wird. Das Gerät besteht zusätzlich zu diesem Band aus dem Hauptgerät, das sich während der Messung als Brücke über dem Gürtel befindet und die Auswertung übernimmt. Zum einfachen Transport des insgesamt 3,1 kg leichten Geräts ist eine Transporttasche im Lieferumfang enthalten. VISCAN? misst direkt die Bauchregion und zeigt sofort Ergebnisse an für: - das Viszeralfett auf einer Skala von 1 bis 59 (0.5 Teilung)
- das Level des Viszeralfettes wird mit einen sechsstüfigen Stabdiagramm von normal bis überhöht angezeigt
- das Rumpffett in Prozent auf einer Skala von 5.0 bis 75.0% (0.1% Teilung)
- das Rumpffett wird mit einen neunstüfigen Stabdiagramm von niedrig bis hoch angezeigt
- geschätzter Bauchumfang von 50 bis 130 cm (1 cm Teilung)
- der "Über 130cm Modus" erlaubt es Patienten mit einem Bauchumfang von 130cm und mehr zu messen
Eigenschaften
• Die direkte Messmethode der Bauchregion erlaubt hohe Genauigkeit der Messresultate des Abdomen – es sind keine Angaben von Gewicht, Größe oder Alter nötig • Die Meßmethode mit der liegenden Testperson begünstigt das Messen von älteren, schwerkranken oder behinderten Personen • Schnelligkeit - Messresultate innerhalb von 30 Sekunden • Leicht und portabel – nur 3,1 kg • Einfach zu handhaben – kein Training oder Ausbildung nötig für den Umgang mit der Ausrüstung • Alle Personen können gemessen werden durch Taste „> 130 cm Bauchumfang“ (Einsatz des Hauptgeräts dann ausschließlich als Terminal) • Reproduzierbare Ergebnisse • RS232 Datenschnitstelle Was ist eigentlich Viszeralfett? Bei den Körperfetten wird zwischen dem Unterhautfett (subkutanes Fett) und dem Eingeweidefett (Viszeralfett) unterschieden. Der Ursprung des Wortes ist aus dem lateinischen viscera "Eingeweide" abzuleiten. Das Viszeralfett wird in der Bauchhöhle eingelagert und umschließt die inneren Organe. Es diente ursprünglich als Energiereserve beim extremen Nahrungsmangel. Warum Viszeralfettmessung? Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und der veränderten Ernährungsgewohnheiten erfüllt oftmals das Viszeralfett nicht mehr seinen ursprünglichen Zweck. Der Nahrungsüberschuss vieler Industrienationen in Verbindung mit dem Bewegungsmangel bewirkte das Auftreten der Volkskrankheit Adipositas und einhergehend damit das Übergewicht. Dabei wird in einem erhöhten Maße das subkutane Fett, allerdings auch das latent vorliegende Viszeralfett eingespeichert. Eine massive Einlagerung, insbesondere des Viszeralfettes, kann zum Schlaganfall, Herzinfarkt und Arterienverkalkung führen. Außerdem steigt die Gefährdung durch altersbedingten Diabetes und die Neigung zum metabolischen Syndrom. Professor Jimmy Bell vom Medical Research Council's centre des Londoner Imperial College kam jedoch jetzt zu der Erkenntnis, dass nicht nur übergewichtige Menschen gefährdet sind. Auch Leute mit Idealmaßen können nach Untersuchungen mit Magnetresonanztomographien gewaltige Fetteinlagerungen haben. Eine massive Gesundheitsbedrohung die bislang im Verborgenen lag. Eine Viszeralfettmessung kann Auskunft über den realen Fettgehalt geben. Die frühzeitige Erkennung des Viszeralfetts in Verbindung mit einer gezielten Therapie kann die Lebenserwartung deutlich steigern. Hauptgerät: Messmethode Bauchumfang: Nah - Infrarotlicht - Reflexionsmessung (NIR) Batterie: nickel metall-hybrid batterie Gewicht: 2,6 kg Elektronenband: Messmethode Viszeralfett: 4-Elektroden Typ BIA Messfrequenz: 6,25 kHz, 50 kHz Gewicht: 0,5 kg Positionierungslaser: Laser Wellenlänge: 650 nm (Rotlicht) Laser Output: weniger als 1 mW Einstufung: Klasse 2M
|