Die Geschichte des Crosstrainers
In den 1990er-Jahren suchte die Fitnessindustrie nach neuen Geräten, die den wachsenden Trend zum gelenkschonenden Ausdauertraining unterstützen. Laufbänder waren bereits etabliert, belasteten jedoch – ähnlich wie Joggen – Knie und Hüfte. Fahrradergometer wiederum boten zwar ein gutes Herz-Kreislauf-Training, beanspruchten aber nicht den ganzen Körper.
1995 brachte die US-Firma Precor den ersten kommerziellen Elliptical Trainer (Crosstrainer) auf den Markt. Das Besondere war die elliptische, also eiförmige Bewegung der Pedale: Sie simulierte den Bewegungsablauf des Laufens, jedoch ohne harte Stösse auf die Gelenke. Damit war ein Training möglich, das sowohl Herz-Kreislauf-System als auch Muskulatur von Beinen, Gesäss und Rumpf effektiv forderte – und das nahezu ohne Verletzungsrisiko.
Bald wurden Crosstrainer weiterentwickelt:
Armstangen kamen hinzu, sodass auch Oberkörper und Arme trainiert werden konnten. Hersteller integrierten Trainingsprogramme, Pulsmessung und später auch Multimedia-Funktionen. Mit der Zeit entstanden kompaktere Heimgeräte neben den grossen Studio-Crosstrainern.
Heute gehören Crosstrainer weltweit zu den beliebtesten Fitnessgeräten für Zuhause und Studios. Sie gelten als perfekte Mischung aus Laufband, Stepper und Ergometer – mit einem sanften Bewegungsablauf, der fast den gesamten Körper aktiviert.